Yoga

Die indische Kunst des Lebens

Yoga, QiGong, Forum Lebenskunst

Yoga in der Tradition von T.Krishnamacharya,     T.K.V. Desikachar und R. Sriram  

Ich unterrichte Yoga seit 2000, seit 2005 in der Tradition von T. Krishnamacharya. Er war Ayurveda Arzt und einer der bedeutendsten Yoga-Lehrer des 20. Jahrhundert, dem auch die Wiederbelebung des  Hatha-Yoga zugeschrieben wird. Sein Sohn und Schüler T.K.V. Desikachar und dessen Schüler R. Sriram führten und führen diese Tradition fort. 

 

Mein Yoga Verständnis und Unterricht

schöpft aus den Konzepten dieser großen Yogatradition. Sie vereinen Tradition und Individualität ebenso wie Praxis und Philosophie. Die Lehrer, die sie mir heute noch vermitteln,     sind vor allen R. Sriram (seit 2005), Thomas Lösche (seit 2005 Einzelunterricht), und Katharina Kleinknecht (Supervision)

 

Keine Akrobatik, keine Esoterik, keine Religion Traditioneller Yoga ist frei von Akrobatik religiösen Bezügen und Esoterik. Übermäßige Beweglichkeit oder perfekte Körperbeherrschung sind weder Voraussetzung noch stehen sie für „fortgeschrittenes“ Yoga.

 

Jede Übungsstunde ist abgestimmt

auf die Tages-, Jahreszeit, das Wetter sowie auf das momentan Befinden der SchülerInnen. Durch meine Anleitung, können sie die Übungen für sich passend gestalten z.B.: bei Rücken-, Nacken-, Schulter-, Knieproblemen. Auch das Ziel jedes Einzelnen wird berücksichtigt- z.B. mehr Entspannung oder Anregung...

Meditation unterrichte ich genau so individuell, undogmatisch und freilassend, indem   ich verschiedene Meditations-Techniken vermittle: z.B. Achtsamkeits-Meditation( Vipassana), Achtsames Mitgefühl (Metta-Meditation), und daraus wählen lasse, was am stimmigsten ist. Erst dann kann Yoga ausgleichend, positiv und heilsam wirken.

 

Zentrale Übungs-Konzepte dieser Tradition

und wissenschaftliche Erkenntnisse: 

 

„Viniyoga“- für mich stimmig üben

“vi”: bedeutet besonders und “ni”: Anwendung. Yoga in dieser Tradition wird oft Viniyoga genannt. T. Krishnamacharyas Grundsatz war:     „Die Übungen müssen dem Menschen angepasst werden und nicht der Mensch den Übungen“.      

 

Dynamisches Üben - Kraft und Leichtigkeit Zentrale Idee sind Übungsfolgen und dynamisches Üben im Atemrhythmus. Die Koordination von Körperbewegung, Atem und Konzentration ist unter therapeutischem Aspekt wichtig und bei unserem Lebensstil (Sitzen,Stress,Verspannung)

Sportmedizin

Die Gesundheit einer Muskulatur ist vor allem Ausdruck einer guten, anpassungsfähigen neuromuskulären Koordination, die durch dynamisches Üben gefördert wird. Es ist ein effektives Krafttraining und wirkt besser als statisches Üben z.B. bei Rückenproblemen.

 

Sich den Rücken stärken

Eine aufgerichtete Wirbelsäule ist wichtiges Ziel.   So wird Anfangs mehr Augenmerk auf die Beweglichkeit gerichtet, denn erst auf dieser Basis kann eine Kräftigung, frei von Verspannung, erfolgen.

Orthopädie und Sportmedizin

Bei Verspannung und Schmerz ist die Rückenmuskulatur gestört. Nicht fehlende Muskelmasse, sondern der gestörte Stoffwechsel und die gestörte Koordinations- und Reaktions-     fähigkeit der Muskeln sind für ihre Fehlfunktion verantwortlich.

 

Atem – Kraft für die Seele

Der Atem steht im Mittelpunkt des Übens. Soweit möglich, werden auch die Körperübungen mit einer Tiefenatmung (Ujjayi Pranayama) ausgeführt. So kann der Atem beruhigt, die Übungspraxis intensiviert und Lebenskraft (Prana) aufgebaut werden. T.K.V. Desikachar: Atemübungen wirken auf das ganze menschliche System

Physiologie

Die ordnende Wirkung von Atemübungen ist heute erforscht: unser rhythmisches Atemgeschehen beeinflusst den Herzschlag, den Blutdruck und deren Regulierung, es wirkt sich positiv auf das Stressgeschehen und besonders auf unsere Psyche aus.

 

Geist - die Kraft der Meditation - 

Yoga ist Meditation und ist auch der Weg zu diesem mentalen (Yoga)Zustand. Der Weg führt über achtsames Üben mit dem Körper, über das Beruhigen des Atems zum „Zur-Ruhe-Kommen des Geistes”.

Neurowissenschaft und Stressforschung

Die Wirkung der Meditation - mit und ohne Bewegung - ist sehr gut belegt, vor allem für die Bereiche: Entspannung, Stressabbau und Emotionsregulation -  z.B. Verspannungen, Schmerzen, Ängste, Depression Schlafstörungen,  Erschöpfung, bis hin zu Burnout. Auch erhöhter Blutdruck, Herzrasen, Kopfschmerz, Tinnitus gelten als Symptome für die dauerhaft zu hoch eingestellte Spannung im System.

Yoga, QiGong, Forum Lebenskunst
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Haus am Fluss Yogatradition
Haus am Fluss Yogaphilosophie
Haus am Fluss Ulm Yogatherapie

Yoga für mich stimmig geübt, um ...

... das für meine Gesundheit Passende zu tun

... gelassener mit Stress umzugehen  

... abzuschalten und Kraft zu schöpfen

... entspannt und beweglich zu sein

... körperliche Beschwerden zu lindern

... persönliche Entwicklung und Spiritualität zu fördern 

 

achtsamer, heilsamer, liebevollen mit mir und meinem Leben umzugehen...


5 Elemente Haus am Fluss
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Gesundheit ist Gleichgewicht

Yoga und Ayurveda -

T. Krishnamacharya war Yogalehrer und Ayurveda Arzt. Er verband Yoga, der mehr den Geist betont, mit Ayurveda, dem "Wissen vom Leben", der Traditionellen Indischen Medizin um Gesundheit und Wohlergehen für Körper, Geist und Seele zu erhalten, oder wiederherzustellen

Wie üben? - Typgerecht, ausgleichend

Typgerecht, ausgleichend und gezielt. Im Yoga geht es, wie in der Ernährung und in unserer Lebensweise,  immer wieder neu um Balance. Yoga und Ayurveda streben danach diesen Zustand des Gleichgewichts und der Harmonie (Sattva) zu fördern.Hilfe hierfür ist die Einteilung des Menschen, nach seiner Konstitution, seinen Eigenschaften, körperlichen Funktionen und Gefühlsneigungen, in  3 Konstitutionstypen - 3 Doshas. 

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Vata-Dosha

Vata-Dosha: Luft/Äther-Typ

Ist unruhig, schnell, zerstreut...,

Neigt zu Disharmonie wie:

Unruhe, Nervosität, Stressanfälligkeit, Steifheit, Schmerzen, Ängstlichkeit.

Vata ausgleichen hat Priorität - Übungsqualität:

ruhig, langsam, erdend, stabilisierend, gleichmäßig.


Pitta-Dosha

Pitta-Dosha: Feuer-Typ

Ist schnell, sportlich, dynamisch...,

neigt zu Disharmonien wie:

Stress, auch chronisch, Burnout,

hoher Blutdruck, Schlaflosigkeit, Migräne, Sodbrennen, Ärger.

Pitta ausgleichendes Üben: Qualität -

langsam, kühlend, sanft, entspannend, fließend.


Kapha-Dosha

Kapha-Dosha: Erde/Wasser-Typ

Ist langsam, schwer, stabil...,

neigt zu Disharmonien wie:

Übergewicht, Diabetes, Asthma. 

Kapha ausgleichendes Üben: Qualität -

bewegend, anregend, dynamisierend, erwärmend.


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Üben, um besser zu leben

Yoga ist mehr als Körper-, Atemübungen und Meditation. Yoga ist eines der 5 großen indischen Philosophie-Systeme. Wir üben um unser Leben - Denken, Fühlen und Handeln - freier, leichter, zufriedener und glücklicher zu gestalten. Im Yoga Sutra finden wir nicht nur die Grundlagen einer Übungspraxis. Es bietet auch praktische Anleitung für einen achtsamen, heilsamen und liebevollen Umgang mit uns und unserem Leben

Auf Ihrem persönlichen Yoga-Weg

würde ich Sie gerne begleiten und unterstützen

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Renate Aicham-Vogel

Renate Aicham-Vogel

Yogalehrerin mit über 40 jähriger eigener Yogaerfahrung

3 1/2 jähriger Fortbildung bei R. Sriram 

in Yogatherapie und Philosophie

Kursleiterin für Autogenes Training und Yoga-Nidra

Dozentin an der GesundheitsAkademie Ulm