Meditation und Achtsamkeit

Meditation für Menschen von heute - Weg zum Selbst

In allen Weisheitstraditionen ist Meditation ein unübertroffenes Instrument der Selbsterforschung, Selbsterkenntnis und Selbstregulation. Meditation ist ein fokussierter mentaler Zustand und mit einer Stimmung verbunden – große Ruhe und Klarheit im gegenwärtigen Erleben.

Neueste Studien belegen eine nachhaltige Wirkung von Meditation auf wichtige Areale des Gehirns

und zeigen, dass das Gehirn trainierbar und bis ins hohe Alter formbar und veränderbar ist.

Üben mit dem Geist - Achtsamkeits- und Mentaltraining

Meditation, als fester Bestandteil von Yoga und QiGong, ist integriert in unsere Kurse. Vertiefende

Angebote reichen von der Einzelbegleitung, über Meditationsabende bis hin zu Retreats. 


 

Raus aus dem Autopilot - bewusster werden

Wir vermitteln Meditation undogmatisch und frei von religiösen Inhalten als Übung, mit deren Hilfe sich der Geist,

positiv verändern lässt. Das Ausmaß unserer persönlichen Freiheit und Selbstbestimmung hängt davon ab, wie bewusst

wir sind. Ein Großteil unseres alltäglichen Verhaltens erfolgt nahezu automatisch und damit weitgehend unbewusst.

Wir reagieren auf sich wiederholende Bedürfnisse und Situationen mit angelegten und erlernten Verhaltensweisen.

Meditation dient dazu, das Bewusstsein zu erweitern, Selbstkontrolle über mentale Prozesse zu gewinnen und  negative Gefühls- und Gedankenmuster aufzulösen.

 

Denken und Fühlen positiv verändern

Bewusstseinsveränderung umfasst die erweiterte Wahrnehmung körperlicher und geistiger Prozesse und das Vermögen, diese Prozesse zu verändern. Wenn Sie sich z.B. Ihre gegenwärtige Körperhaltung bewusst machen, können Sie feststellen, ob Ihre Haltung bequem und entspannt ist, oder nicht und sie gegebenenfalls verändern.

Dieser Bewusstwerdungs- und Veränderungsprozess lässt sich auch auf körperliche Erregungszustände oder emotionale Reaktionsmuster und das Denken anwenden.

 

Meditation - ein Mittel für unterschiedliche Ziele

Meditation kann eingesetzt werden etwa zur Stressreduktion, Entspannung, zur Förderung von Gelassenheit, Mitgefühl

und Selbstakzeptanz. In der Meditation bestimmen wir die Richtung unserer Aufmerksamkeit. Grundlegendes Element von Meditation ist ein Fokus, ein Thema, Ziel dem man sich zuwendet. Dieser Fokus kann ein Objekt sein ( Atem, Körper...) oder ein Konzept (Achtsamkeit, Lebenskraft, Mitgefühl...) oder eine Frage ( Was tut mir gut? Was nicht? Was brauche ich wirklich um zufrieden zu sein?)

Wesentlich ist, dass das Meditationsthema zu Ihnen passt.

 

Yoga und QiGong - Meditation in Bewegung


Meditieren heißt nicht sitzen

Die Buddha-Statuen vor Augen, hat sich der Glaube verankert,
meditieren bedeute in einer aufgerichteten Sitzposition regungslos zu verharren.
Doch innere Versenkung hat nicht unbedingt etwas mit Stillsitzen zu tun.


Yoga - aus der Bewegung in die Stille

Yoga ist Meditation- erst in Bewegung, dann in der Stille. Die im Yoga Sutra dargelegte Konzepte zur Meditation wurden von vielen anderen spirituellen Traditionen als Grundlage ihrer Arbeit genutzt.

Der Yoga-Übungsweg -

Schritte für einen erfolgreichen Meditationsprozess  

Die eigentliche Meditation kann nicht mit Willenkraft hervorgerufen werden. Sie ist das Ergebnis eines Beruhigungs-Prozesses (R. Sriram) und geschieht dann mühelos, wenn sie über achtsames, entspanntes Üben mit dem Körper und das Beruhigen des Atems Schritt für Schritt vorbereitet wird. Dann kann die Konzentration (Dharana) kontinuierlich gehalten werden ( Dhyana) und Klarheit, Erkenntnis und Verbundenheit (Samadhi) entstehen.   

Yoga Meditations-Methoden -

bringen uns in Verbindung mit bestimmten Qualitäten, Potentialen und Ressourcen unserer eigenen Person

  • Atem, Tönen, Mantra
  • Achtsamkeitsmeditation – Vipassana Meditation
  • Mitgefühl und Herzmeditation ( Metta oder Maitri Meditation)
  • Imagination und Visualisation - die Kraft der Vorstellung und inneren Bilder z.B. Licht, Sonne, Ruhebild

 

 


QiGong - Ruhe in der Bewegung und Gehmeditation

 

QiGong ist Meditation – Meditation in Bewegung, im Stehen, im Gehen und im Sitzen.

Stilles QiGong ist stilles Sitzen, welches zum Abschluss der Übungsfolgen praktiziert wird, um die gesammelten Energien zu konzentrieren.

Wissenswertes und Spannendes

aus Neurowissenschaft & Co.

 

Arte Film: Die heilsame Kraft der Meditation:
https://www.arte.tv/de/videos/069099-000-A/die-heilsame-kraft-der-meditation/
        

Studie der Superlative am Max-Planck-Institut für  Kognitions-und Neurowissenschaften in Leipzig –
ReSource Projekt  www.compassiontraining.org


Neurowissenschaft - Wirkung von Meditation auf die Gesundheit

Stressreduktion, Entspannung und Prävention

Der Bedarf nach Stressabbau und Entspannung nimmt enorm zu und zeigt sich, wenn wir nicht mehr abschalten können, Schlafprobleme haben, erschöpft, gereizt sind. Als andere Zeichen für eine dauerhaft zu hoch eingestellte Spannung im System gelten Symptome wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Herzrasen, Angst...

Wirkung auf die komplexen Steuerungssysteme des Körpers –

Vegetatives Nervensystem, Immunsystem und Hormonsystem

  • Verbesserung von Konzentration und Energieniveau
  • Verbesserte Selbstregulierung (Homöostase),
  • Verbesserte Stressverarbeitung und Schmerzverarbeitung
  • Verbesserung von Immunreaktion
  • Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz,
  • Verringerung von Entzündungen durch die viele chronische Krankheiten entstehen.

Bei vielen chronischen Erkrankungen ist die Achse der Stresshormone mit in das Geschehen miteinbezogen und behindert angemessene Reparaturprozesse und Kompensationsmechanismen des Körpers. Mit Hilfe meditativen Übens kann das innere Stressniveau gesenkt werden und unterstützend Einfluss genommen werden auf Körper, Geist und Psyche. 

Wirkung auf die Psyche

Meditation beeinflusst unsere psychische Befindlichkeit und unsere Selbstwirksamkeit, die Erfahrung selbst einwirken zu können auf unseren Denken, Fühlen und Handeln.

Psychologische Vorteile:

-   mehr Erfahrung von Sicherheit, Vertrauen, Zuversicht...

-   Empathie, Liebe und Freude...

-   und dadurch eine liebevolle und akzeptierende Haltung und Beziehung zu sich selbst und anderen.

 

Unterstützend zur Bewältigung von Krankheiten

Durch die Stressreduktion nimmt die psychische Belastung ab und die Aufmerksamkeit kann gezielt auf innere Ressourcen gelenkt werden, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Negative Bewertungen, die zu einer Verschlechterung der Situation beitragen und zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit führen können, werden bewusst gemacht und abgebaut. Gleichzeitig wird die Selbstverantwortung betont, das Selbstwertgefühl und eine wohlwollende, annehmende Haltung sich selbst gegenüber gefördert.

So kann das Vertrauen gestärkt werden, die Erkrankung bewältigen zu können.


"Meditation in Bewegung oder im Sitzen- beruhigt den Geist

und verändert unser Selbstbild so, dass es autonomer und authentischer wird.

Dadurch nehmen Stress und Ängste ab und positive Gefühle stellen sich ein.“ 

Dr. Ulrich Ott,  Meditationsforscher

 

"Aber letztendlich geht es um Selbsterkenntnis, sich selbst zu finden jenseits sämtlicher Konstrukte.

Ihr wahres Selbst zu finden als unendliche Möglichkeiten, unendliche Kreativität,

unendliche Liebe und als die impulsive Evolution im gesamten Universum."

Dr. Deepak Chopra,   Ayurveda Arzt und Meditationslehrer