QiGong ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die TCM nutzt schon seit Jahrtausenden die Heil-Wirkung von Kräutern, Akupunktur, Tuina-Massage, Ernährung und QiGong. QiGong und auch die Ernährung sind sowohl Teil der Therapie als auch Hilfe zur Selbsthilfe.
In Asien wurden die Zyklen der Natur in engem Zusammenhang mit dem Menschen gesehen seinem körperlichen
Befinden, seinem Denken und Fühlen. Daraus entwickelte sich in China die Lehre vom Tao die Philosophie von
Yin und Yang und das Ordnungssystem der 5-Elemente, die beide nach dem energetisch, ordnenden Prinzip arbeiten.
Yang: Sonne, Tag Wärme, Aktivität, Anspannung, Verstand...
Yin: Mond, Nacht, Kälte, Ruhe, Erholung,
Entspannung, Gefühl...
Stress z.B. ist zuviel Yang: zuviel Aktivität, Anspannung, Hitze.
Zuviel und zu unruhige Bewegung ist zuviel Yang. Zuviel Yang verbraucht Qi. Verbrauchtes Qi ist
schwierig zu ersetzen.
Jede Störung des harmonischen Zusammenwirkens von Körper, Geist und Seele kann zu
Disharmonie und Krankheit führen.
QiGong Übungen bringen Ruhe in die Bewegung von Körper und Geist. Zuviel Yang wird abgeleitet und zu
schwaches Yin gestärkt.
Die regelmäßige Ausübung von QiGong führt nachweislich zu einer Harmonisierung gestörter Funktionen,
sowohl über das vegetative Nervensystem, als auch über Zentren des Großhirns.
Durch ruhige, achtsame Bewegungen wird unsere Lebensenergie Qi bewegt, Blockaden gelöst und Koordination und Konzentration verbessert. Wir werden beweglicher, entspannter, gelöster, gelassener und erhöhen dadurch unsere Kraft und Belastbarkeit!
Eine Form des medizinischen QiGong, die nach der QiGong Meisterin Guo Lin benannt wurde. Sie hat diese Technik, nach mehreren Krebs-Operationen, ursprünglich für sich entwickelt. Guolin QiGong wird auch als „Nieren-Stärkendes Gehen” bezeichnet. Der Nierenfunktionskreis wird in der TCM als „Wurzel der Energie” gesehen. Guolin QiGong wird präventiv und als begleitende Hilfe bei chronischen Erkrankungen angewendet.
> pdfIm QiGong ist der Begriff Meditation klar definiert und umfasst im Wesentlichen zwei Vorgänge: den Geist auf eines ausrichten („Einspitzigkeit”) und den Fluss der Gedanken zur Ruhe bringen. Beides führt zu einem Zustand harmonischer Ausgeglichenheit.
Gesundheit ist das Gleichgewicht von Yin und Yang
